Pleins feux sur le secteur de la santé

Nous vous informons au quotidien sur les gros titres du secteur de la santé suisse.


Chaque jour, notre revue de presse vous donne l’actualité concernant la politique de santé, les hôpitaux, l’industrie pharmaceutique, les soins de santé, les assureurs maladie, la recherche, la médecine et la technique médicale – et ce en toute simplicité et en fonction de vos centres d’intérêt.

informé

Chaque jour, nous sélectionnons jusqu’à 9 heures les gros titres de la presse écrite, de la presse en ligne, de la radio et de la télévision dans notre revue de presse et vous donnons une vue d’ensemble rapide.

documenté

Vos coupures de presse structurées, en complément de la revue de presse quotidienne du secteur, servent de base aux analyses compactes de résonance médiatique, incl. le résumé rédactionnel.

organisé

Nous nous chargeons au quotidien d’envoyer la newsletter à votre organisation, d’assurer votre service de presse anticipé et dans la recherche d’articles ou de la presse locale.

Les sujets intéressants du jour

23

sept. 2020
Le plus lu

Bund trödelt bei Corona-Impfstoff

SonntagsZeitung, 21.09.20

Beim Wettrennen der reichen Staaten liegt die Schweiz auf dem letzten Platz - sie könnte leer ausgehen

WIRTSCHAFT SEITE 36

Bund trödelt bei Corona-Impfstoff

Beim Wettrennen der reichen Staaten liegt die Schweiz auf dem letzten Platz - sie könnte leer ausgehen

Isabel Strassheim

Alle hoffen auf einen Corona-Impfstoff - doch die Schweiz droht eine impfstofffreie Insel mitten in Europa zu bleiben. Sie setzt bislang nur auf ein einziges Impfstoffprojekt - jenes des US-Biotechunternehmens Moderna -, von dem sie sich 4,5 Millionen Dosen gesichert hat.

Ganz anders sieht es in unseren Nachbarländern aus. Die Europäische Union hat sich für ihre Mitgliedsländer bereits 300 Millionen Impfstoffdosen gesichert, einzelne EU-Staaten haben zugleich nationale Vorbestellungen bei verschiedenen Vakzin-Projekten getroffen.

Deutschland etwa hat schon mehr Dosen an Impfstoff reserviert, als es Einwohner hat. Das ist sinnvoll, weil einige Vakzine bei den laufenden klinischen Tests scheitern könnten. Und auch, weil es mehrere Impfungen pro Person brauchen könnte.

Gerechter wäre eine zentrale weltweite Vorbestellung und die faire Verteilung auf alle Staaten. Doch die Schweiz hat sich für das nationale Wettrennen um die ersten Lieferungen entschlossen, das vor allem von den USA angestossen wurde. Die Schweiz liegt dabei jedoch auf dem letzten Platz: Das Bundesamt für Gesundheit (BAG) zögert weitere Vorbestellungen Woche um Woche hinaus.

«Die Schweiz wirkt ziemlich passiv, und man hat den Eindruck, die Verantwortlichen möchten zuerst mal schauen, welche Impfstoffe Erfolg haben, bevor sie bestellen, was eine recht riskante Politik ist», kritisiert Thomas Cueni. Der Basler ist Direktor der internationalen Vereinigung der forschenden Pharmaunternehmen.

In deren Zentrale in Genf dreht sich schon seit Monaten fast alles um die weltweite Verteilungsfrage der ersten Corona-Impfstoffe. «Das Abwarten könnte zur Folge haben, dass die Schweiz sich im nächsten Jahr wird gedulden müssen, an einen Corona-Impfstoff zu kommen, denn die Kapazitäten sind beschränkt», warnt Cueni.

Laut Cueni dürfte es bis 2023 dauern, bis genügend Kapazitäten da sind, um die Nachfrage nach Covid-19-Impfstoffen zu befriedigen. Deshab tätigen die reichen Staaten so schnell wie möglich Vorbestellungen bei einzelnen Firmen.

Sie sichern sich damit das Recht, als erste bedient zu werden und finanzieren im Gegenzug die Forschung und den raschen Aufbau der Produktionskapazitäten mit. Zugleich tragen die Länder damit auch das Risiko des Scheiterns eines Projektes mit.

Beim BAG heisst es unterdessen nur: «Die Evaluation ist im Gang.» Und auf die Frage, wann weitere Vorbestellungen folgen sollen, lautet die Antwort: «Einen Zeitplan gibt es nicht.» Und: «Wir sind aber zuversichtlich, dass wir der Bevölkerung einen zeitgerechten Zugang zu einem Impfstoff gewährleisten können.»

Die bislang einzige Schweizer Reservierung beim genbasierten Impfstoffprojekt des US-Biotechunternehmens Moderna Anfang August kam nur durch die Vermittlung des Schweizer Konzerns Lonza zustande, der für Moderna den Wirkstoff produziert.

Ebenso hatte sich das BAG nur für die Vorbestellung eines möglichen Corona-Medikaments des Schweizer Start-ups Molecular Partners entschieden, weil dieses einen Reservationsvertrag mit den USA ausgehandelt hatte und es eigenartig ausgesehen hätte, wenn die Firma bei einem Erfolg ihr Mittel zuerst dorthin liefert und die Schweizer leer ausgehen.

Für eine faire, schnelle Verteilung formiert sich in Genf gerade die weltweite Impfstoff-Allianz Covax. Kommende Woche wird bekannt, wie viele Staaten der Pandemie-Initiative beitreten. Ziel ist ein ausgeglichenes Verhältnis zwischen reichen und armen Ländern, um Vorbestellungen bei so vielen Impfstoff-Projekten wie möglich treffen zu können.

Bescheidener Schweizer Beitrag ans Impfen

Bis Ende des kommenden Jahres sollen dann zwei Milliarden Dosen verteilt werden. Und zwar durch Covax gerecht unter allen Be teiligten. Nur so erhalten auch die ärmsten Länder einen schnellen Zugang zu den begehrten Vakzinen.

«Auch bei der Frage eines Covax-Beitritts hat die die Schweiz bis jetzt nicht gerade eine gute Figur gemacht», moniert Cueni. Andere Länder hätten viel rascher ihre Unterstützung zugesichert. Auch zuvor habe die Schweiz die Impfallianz Gavi äusserst bescheiden gefördert: Seit 2016 zahlte sie insgesamt zwei Millionen Dollar aus, die Niederlande dagegen 295 Millionen Dollar.

Entscheidend für die gerechte Verteilung der ersten Impfstoffe wird jedoch auch sein, wie die Pharmafirmen ausliefern. Bislang sind die Vertragsbedingungen der nationalen Vorbestellungen noch nicht bekannt geworden. Die EU sprach lediglich von «vorteilhaften Bedingungen». Bei den USA dürfte klar sein, dass sie sich die erste Produktion im gesamten gewünschten Umfang sichern.

Es gibt jedoch auch andere Modelle: Die ersten Chargen, die produziert und ausgeliefert werden, könnten jeweils zur Hälfte an den Staat gehen, der vorbestellt hat. Die andere Hälfte dagegen an Covax oder ärmere Staaten. So könnte zeitgleich auf der ganzen Welt mit den ersten Impfungen begonnen werden.

Wie die Schweiz sich da bei ihren Vorbestellungen positionieren will, ist unklar. Auch Pharmafirmen könnten hier ein Zeichen setzen. David Ricks, Chef des US-Konzerns Eli Lilly, der eine Corona-Therapie testet, betonte jüngst: Zuerst solle das US-Gesundheitspersonal beliefert werden. Danach aber nicht die US-Bevölkerung, sondern Gesundheitspersonal in anderen Staaten.

Eine freiwillige Versuchsperson lässt sich im Sao Lucas Hospital in Porto Alegre, Brasilien, einen Corona-Impfstoff spritzen Foto: AFP

Thomas Cueni, oberster Pharma- Lobbyist, warnt die Schweiz vor erheblichen Lücken


Les gros titres

«Les primes devraient rester stables malgré la crise sanitaire» - Interview

24 heures, 22.09.20

Anbieter von E-Patientendossier sucht nach Geld

Tages-Anzeiger, 22.09.20

Psychiater wollen die Corona-Sonderregeln zurück

Neue Zürcher Zeitung, 22.09.20

ZH: Universitätsspital verfehlt die Zielvorgaben erneut

Neue Zürcher Zeitung, 22.09.20

Vous souhaitez tester la revue de presse?

Plus d' #infonlineteam

«Il est impossible de choisir un cap sans rien mesurer»

à propos d'Infonlinemed
Auteur: Gisèle Ladner
de: 05.07.2019

Veille médiatique par thèmes – de quoi s’agit-il exactement ?

à propos d'Infonlinemed
Auteur: Gaby Macias
de: 04.07.2019

«Comment tout a commencé – la première revue de presse spécialisée»

à propos d'Infonlinemed
Auteur: Ruedi Brunner
de: 01.07.2019
Suivez gratuitement les gros titres du mois

Abonnez-vous à notre rétrospective mensuelle et découvrez les gros titres qui ont particulièrement animé les débats.
Vous aurez également un aperçu du travail quotidien de veille médiatique de l’équipe infonline.

«S’inscrire maintenant»

Ce que nos clients apprécient à propos d’infonlinemed

Ivo Giudicetti, Responsable Public Affairs, département Politique et communication, santésuisse

«Il est très utile pour nous que l’équipe infonlinemed nous envoie tôt le matin un e-mail avec un résumé précis des articles de presse qui nous concernent directement.»

Susanne Hochuli, Présidente OSP, Organisation Suisse des Patients

«Grâce à infonlinemed, je suis au courant des actualités importantes du secteur de la santé durant la semaine, ce qui m’évite des recherches chronophages. infonlinemed me fournit exactement les informations dont j’ai besoin : le paysage médiatique est scanné pour moi avec mes mots-clés.»

Frank Nehlig, Responsable de communication d'entreprise, Hirslanden

«Nous sommes un client convaincu depuis de nombreuses années et nous comptons au quotidien sur la compétence d’infonlinemed dans ce secteur. La revue de presse complète et l’assistance facile sont des éléments importants pour notre travail médiatique chez Hirslanden.»

Anita Holler, responsable Communication et Public Affairs, Swiss Medtech

«Avec infonlinemed, Swiss Medtech a franchi le pas de la veille médiatique professionnelle. Nous apprécions particulièrement le service fiable et la collaboration facile.»

Jürg Inäbnit Responsable communication, Atupri

« Un service génial. Un partenaire fiable depuis plus de dix ans, qui ne cesse pas de développer le service pour les clients, tout en offrant une aide précieuse. »

Silvia Schnidrig Responsable communication, Swica

«Depuis de nombreuses années, infonlinemed est un partenaire fiable de Swica pour le travail médiatique au quotidien. Nous apprécions le suivi personnel et la réponse simple à nos besoins. »

Markus Hächler, Responsable communication, hôpital Emmental

«Ce que j’apprécie particulièrement avec infonlinemed, c’est la facilité à interagir avec l’équipe et sa capacité à écouter les besoins des clients.»

Peder Koch, CEO, délégué du Conseil d’administration, Clinique Berit

«Grâce à l’alerte automatique par mots-clés, je suis informé chaque jour des articles pertinents pour moi. Ainsi, je gagne du temps et je suis au courant de l’actualité du secteur.»

Dorit Djelid, Spitalverband H+ Dorit Djelid Responsable communication H+

«infonlinemed est un partenaire de veille médiatique fiable et orienté services qui sait répondre rapidement et facilement aux besoins des clients.»