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8

juil. 2020
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BE: Grossandrang bei Berner Testzentren

Der Bund, 07.07.20

Der Bund zahlt die Tests, aber der Kanton hat das Drive-in-Testzentrum geschlossen. Nun laufen die verbleibenden Testzentren am Limit.

TITELSEITE

Grossandrang bei Berner Testzentren

Covid-19 - Seit Anfang Juni hat sich die Zahl der Tests im Kanton Bern mehr als verdoppelt. Trotz relativ tiefer Fallzahlen geben die Experten keine Entwarnung.

Noah Fend

Die Corona-Massnahmen sind gelockert, der Bund bezahlt die meisten Tests, und der Kanton hat das Drive-in-Testzentrum auf dem BEA-Gelände geschlossen: Diese Kombination hat für die verbleibenden Berner Testzentren spürbare Auswirkungen. Sie werden beinahe überrannt. Letzte Woche wurden mehr als doppelt so viele Tests durchgeführt als noch Anfang Juni. Das Inselspital macht täglich bis zu 100 Abstriche, der Berner City-Notfall gar etwas mehr. Es kam teils zu langen Warteschlangen

«Wir wurden vom Entscheid des Bundesrats, die Kosten für die Tests zu übernehmen, überrascht», sagt Michael Hofer, ärztlicher Leiter des City-Notfalls. Wie auch das Inselspital musste Hofer seinen Testbetrieb innert kurzer Zeit personell wieder aufstocken.

Stossen die verbleibenden Testzentren bei massiv gesteigerter Nachfrage bald an ihre Grenzen? «Nein», sagt Gundekar Giebel von der kantonalen Gesundheitsdirektion. «Es stehen weiterhin genügend Kapazitäten bereit.» Der Anstieg sei im Rahmen des Erwarteten und als solcher schweizweit zu beobachten.

Auch sind die Fallzahlen im Kanton Bern nach wie vor vergleichsweise tief. Doch bleiben sowohl Michael Hofer vom City-Notfall als auch Aristomenis Exadaktylos, Leiter und Chefarzt der universitären Notfallklinik am Inselspital, in Alarmbereitschaft: Mit Blick auf die kalte Jahreszeit brauche es «koordinierte Anstrengungen von Bund, Kantonen und Spitälern», sagt Exadaktylos.

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BERN SEITE 17

Ansturm auf Corona-Tests in Bern

Lockerungen - Der Bund zahlt die Tests, aber der Kanton hat das Drive-in-Testzentrum geschlossen. Nun laufen die verbleibenden Testzentren am Limit.

Noah Fend

Am 19. Juni hebt der Bundesrat die ausserordentliche Lage auf und lockert die Corona-Massnahmen weiter. Eine Woche später übernimmt der Bund die Kosten für die Corona-Tests. Schon am Tag darauf werden die Corona-Tests zum Renner. Gleichzeitig schliesst der Kanton das Drive-in-Testzentrum auf dem Berner BEA-Gelände. Nun werden die verbleibenden Berner Testorte schier überrannt.

Das Berner Inselspital etwa testete vergangene Woche täglich bis zu 100 Personen. Das entspricht einer Steigerung um rund 300 Prozent im Vergleich zu Anfang Juni. Der Berner City-Notfall machte in derselben Woche 731 Covid-19-Abstriche, testete also ebenfalls über 100 Personen pro Tag. Zwischen Ende Februar und Ende Juni waren es im Schnitt 25 bis 30 Abstriche pro Tag. Seit Anfang Juni hat sich die Anzahl wöchentlich durchgeführter Tests im Kanton Bern mehr als verdoppelt (siehe Grafik).

Testorte überrumpelt

«Wir haben Personal auf dem Normalbetrieb für die Tests abgezogen», sagt Aristomenis Exadaktylos, Direktor und Chefarzt des universitären Notfallzentrums am Inselspital. Auch Michael Hofer, ärztlicher Leiter des Berner City-Notfalls, musste auf den Ansturm innert kurzer Zeit reagieren. «Wir wurden vom Entscheid des Bundesrats, die Kosten für die Tests zu übernehmen, überrascht.» Am Folgetag sei es deshalb zwischenzeitlich zu langen Schlangen gekommen. Hofer hat nun ebenfalls Personal aufgestockt und einen sogenannten Fast-Track eingerichtet. «Wer nur einen Abstrich machen und auf eine zusätzliche ärztliche Untersuchung verzichten will, kann nun im Schnellverfahren getestet werden.» Das spart Zeit und ermöglicht eine höhere Testkapazität.

Die letzten rund zehn Tage seien «sehr turbulent» gewesen. Hofer erklärt sich den massiven Anstieg der Tests durch das zeitliche Zusammenfallen des Bundesratsentscheids zur Kostenübernahme und der Schliessung des Testzentrums auf dem BEA-Gelände. Im Drive-in-Testzentrum wurden zuletzt im Schnitt noch 60 Tests pro Tag durchgeführt.

«Wir wurden vom Entscheid des Bundesrats, die Kosten für die Tests
zu übernehmen, überrascht.»
Michael Hofer, ärztlicher Leiter City-Notfall Bern
 

Der Montagseffekt

Seit den letzten Lockerungen der Corona-Massnahmen am 19. Juni sind auch Veranstaltungen bis 1000 Personen wieder möglich, Bars und Clubs mit Schutzkonzept dürfen wieder öffnen. Dass nun an den Wochenenden wieder Nachtleben und mehr soziale Kontakte stattfinden, merken auch die Testzentren. «Es gibt einen sogenannten Montagseffekt», sagt Exadaktylos. An Montagen kämen fast doppelt so viele Leute für einen Abstrich. Nach geselligen Wochenenden wollen sich montags jeweils auch im City-Notfall deutlich mehr Leute testen lassen, letzten Montag waren es 137 anstatt der rund 100 Tests, die im Schnitt pro Tag durchgeführt wurden.

Die Corona-Tests nach den Wochenenden seien zwar gut gemeint, sagte Exadaktylos am Montag gegenüber der SRF-«Tagesschau». Bei einer Infektion am Wochenende wäre ein Test am Montag aber verfrüht. Erst fünf Tage nach einer Infektion sei ein Test zuverlässig und somit sinnvoll.

«Genügend Kapazitäten»

Der sprunghafte und deutliche Anstieg der Corona-Tests ist für die kantonale Gesundheitsdirektion indes kein Grund zur Sorge. «Der Anstieg liegt im Rahmen des Erwarteten», sagt deren Mediensprecher Gundekar Giebel. So würden überall in der Schweiz deutlich mehr Tests durchgeführt. Die Tests sind gratis, falls Symptome oder eine Warnmeldung der Swiss-Covid-App vorliegen.

Trotz des deutlichen Anstiegs bei den Covid-19-Abstrichen droht laut Giebel kein Engpass: «Es stehen weiterhin genügend Kapazitäten bereit.» Dies, weil im Kanton Bern alle Spitäler sowie einige Medizentren und Hausärzte ebenfalls Tests durchführen können. «Auch das Drive-in-Testzentrum könnte in kurzer Zeit wieder aktiviert werden, sollten die Kapazitäten nicht ausreichen», sagt Giebel.

Auch verzeichnet der Kanton Bern trotz massiv mehr Tests nach wie vor vergleichsweise sehr geringe Fallzahlen, wie Kantonsärztin Linda Nartey am Samstag gegenüber dem «Bund» sagte. Doch müsse man auf einen weiteren Anstieg gefasst sein.

Laut Michael Hofer hat sich der City-Notfall mit Fast-Track und aufgestocktem Personal für eine anhaltend hohe Anzahl Tests gerüstet. «Wir versuchen derzeit, auch den administrativen Aufwand pro Patient noch zu reduzieren, um noch effizienter zu werden», sagt er. Denkbar sei etwa ein digitales Anmeldeverfahren, ähnlich wie beim Drive-in-Testzentrum.

Dank der Fast-Track-Zimmer im Eingang (rechts) kann der Berner City-Notfall mehr Leute testen. Foto: (mos)

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Durchgeführte Corona-Tests im Kanton Bern

Grafik: ake / Quelle: Kanton Bern

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Nun geht es doch mit der Maske im ÖV

Maskenpflicht Für viele war sie ungewohnt, doch das Obligatorium wurde gut befolgt.

Selina Grossrieder und Sven Niederhäuser

«Ich muss noch eine Maske kaufen», ruft ein Jugendlicher am Montagmorgen durch den Bahnhof Bern. Seine Freunde warten bereits auf ihn, ausgerüstet mit dem papierenen Mundschutz in Blau. Auch andere Bernerinnen und Berner wirken an diesem ersten Tag der Maskenpflicht im ÖV noch ungeübt, besonders mit der Handhabung der Masken hapert es. Beliebt scheint der zu knapp geschnittene Bikini-Stil: Bedeckt sind Kinn und Mund, nicht aber die Nase. Steht der Zug oder das Tram still, reissen sich die Passagiere den Mundschutz auch schon wieder vom Gesicht und schnappen förmlich nach Luft.

Trotz der anfänglichen Unbedarftheit verrät ein Blick auf die Pendlerströme: Fast alle Passagiere tragen Mundschutz, nur die Busfahrer nicht. Die Ausgangslage für Maskenträger hat sich somit gewendet. Wer noch letzte Woche verstohlene Blicke und Kommentare auf sich gezogen hat, bleibt jetzt in der Menschenmasse getarnt. Angestarrt werden neu diejenigen, die ohne Mundbedeckung unterwegs sind. Oder jene, die in der Menge mit den blauen Wegwerfmasken mit solchen aus Stoff unterwegs sind. «Willkommen im Club», begrüssen sich zwei Stoffmaskenträgerinnen mit verschmitztem Lächeln. Sie habe bereits in den letzten Wochen eine Maske getragen, sagt eine Bernerin, der Umwelt zuliebe sei sie jetzt auf Stoff umgestiegen.

Die Mehrheit der befragten Pendlerinnen und Pendler in Bern befürworten das Obligatorium. «Ich finde, die Maskenpflicht im ÖV gut», sagt etwa ein junger Mann auf dem Weg zur Arbeit, «nur kam sie drei Monate zu spät.» Eine Frau wünscht sich eine Ausdehnung der Maskenpflicht wie sie andere Kantone verfügt haben: «Auch in Einkaufszentren oder Clubs sollten Masken Pflicht sein.»

Sind jene, denen die Maske weiterhin zuwider ist, einfach aufs Velo oder aufs Auto ausgewichen? Das ist schwierig zu eruieren. Sicher ist: «Seit Anfang der Corona-Pandemie sind überdurchschnittlich viele Menschen in der Stadt Bern mit dem Velo unterwegs», sagt der stellvertretende Stadtberner Verkehrsplaner Jurgen Mesman. Der Ferienstart erschwere es zusätzlich, die Auswirkungen der Maskenpflicht auf die Wahl des Verkehrsmittels abzuschätzen.

Die Berner Verkehrsbetriebe ziehen eine positive Bilanz: «Die Maskenpflicht wurde fast zu 100 Prozent eingehalten», sagt Bernmobil-Mediensprecher Rolf Meyer. Zu ähnlichen Einschätzungen kommen die BLS und der RBS.

Mittels Stichproben habe man die Kunden kontrolliert und unbedeckte Passagiere darum gebeten, eine Maske anzuziehen. Wer dies nicht befolgte, musste das Fahrzeug bei der nächsten Haltestelle verlassen, sagt BLS-Sprecher Stefan Dauner. Er betont jedoch, dass dies nur in «ganz vereinzelten Fällen» notwendig war. Verlässt ein Passagier ohne Maske das Fahrzeug nicht, wenn er vom Personal dazu aufgefordert wird, dann könnte die Polizei künftig auch Bussen aussprechen. Am ersten Tag der Maskenpflicht praktizierte man allerdings noch eine gewisse Kulanz.

In Berner Trams trugen gestern fast alle Maske. Foto: Nicole Philipp


Les gros titres

Gewerkschaften wollen Krankenkassen-Milliarden anzapfen

blick.ch, 07.07.20

La médecine à distance aiguise les appétits

Le Temps, 07.07.20

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