Wie Corona den Arbeitsalltag bei sangit verändert hat

von: Jeannine Hegelbach vom: 16.08.2020 Kategorie: über infonlinemed

Als die Schweiz von der Wucht der Corona-Welle getroffen wurde, sind wir bei sangit von einer regelrechten Newsflut zum Thema überschwemmt worden. Die ungeheure Anzahl an Artikeln über das neue Virus hat den täglichen Sichtungsaufwand massiv in die Höhe schnellen lassen. Viele Überstunden und der Einsatz des ganzen Teams war notwendig, um der schieren Flut von Berichten gewachsen zu werden. Durch das massiv gestiegene Volumen in der Berichterstattung wurde vorübergehend ein Pikettdienst eingeführt, damit unsere Kunden jederzeit einen Ansprechpartner bei sangit erreichen können.

 

Umstellung auf Home Office

Mit dem Lockdown Mitte März stellten wir fast ausschliesslich auf Home Office um. Das ging dank der Flexibilität und hohen Einsatzbereitschaft unseres Teams glücklicherweise problemlos und schnell. Die Kommunikation während der Sichtung, die sonst vor Ort stattfand, musste jetzt komplett auf unseren Chat verlagert werden. Die Folge davon war, dass klarer und kompakter kommuniziert werden musste. Am schwierigsten war die Umstellung für unsere Supervisoren, die nicht mehr mit dem Content-Team in einem Raum waren und kein direktes Feedback mehr geben konnten. Neben unserem Chat haben wir vermehrt zusammen telefoniert oder für allfällige Gruppen-Meetings Programme für Videotelefonie verwendet. Nach dem 11. Mai konnten wir die strikten Home Office-Regeln zum Glück wieder etwas lockern.

Twitter liebt Corona

Für unsere Kunden haben wir umgehend einen speziellen Corona-Newsletter eingerichtet. Jene, die sich vor allem über den Verlauf der vielen Corona-Meldungen auf dem Laufenden halten wollten, konnten diesen ganz einfach abonnieren. Von der grossen Popularität des Virus profitieren konnte auch unser Twitter-Kanal. Rund 160 zusätzliche Abonnenten halten sich seit dem Beginn der Pandemie über unseren Twitter-Kanal auf dem Laufenden. Wo man sich vor Corona überlegen musste, was man noch auf Twitter posten könnte, gibt es seither praktisch stündlich neue Updates, interessante Artikel und Meinungen. Unsere Social Media-Managerin freut es.

Wieder im Büro

Seit wir hauptsächlich wieder vor Ort im Büro arbeiten können, achten wir darauf, dass alle Arbeitsplätze mindestens 1,5 Meter weit auseinanderliegen und dass Pult, Tastatur, Maus und Telefon täglich desinfiziert werden. Handtücher wurden durch Papierhandtücher ersetzt und eine Flasche Desinfektionsmittel steht an jedem Arbeitsplatz. Durch den hohen Workload und den unermüdlichen Einsatz des Teams wurde es auch endlich Zeit für eine vollautomatische Kaffeemaschine – und sie läuft auch ohne die grosse Artikelflut auf Hochtouren.

So haben sich mit den Erfahrungen im Home Office und der langsamen Rückkehr zur Normalität auch einige neue Verhaltensweisen herauskristallisiert. Viel häufiger als zuvor geben wir unseren Kunden telefonischen Support oder führen Meetings mit Kunden gleich virtuell durch.

Eine spannende Beobachtung aus den letzten Monaten ist zudem, dass sich die Art der Berichterstattung von den anfangs sehr reisserischen Artikeln wieder etwas normalisiert hat und zurück zu fachlichen Beiträgen gegangen ist – erste Studien von Spitälern werden publiziert und der Gehalt an Information und Fakten steigt. So ist es auch für unser Team einfacher geworden, wesentliche News-Artikel herauszufiltern und unseren Kunden den bewährten, qualitativ hochstehenden Service zu bieten, den sie von uns gewohnt sind.