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26

Jan. 2022
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Die einstigen Corona-Sorgenkinder stehen plötzlich am besten da

Tages-Anzeiger, 21.01.22

Wende bei den kantonalen Zahlen - 39’807 Corona-Fälle meldete das BAG gestern insgesamt, ein neuer Rekord: Welche Kantone gerade am stärksten betroffen sind und wie Omikron für umgekehrte Vorzeichen sorgt.

Angela Barandun, Philippe Reichen und Patrick Vögeli

Für eine kurze Zeit im letzten Herbst machte alles Sinn. Die Corona-Zahlen spiegelten die Haltung einzelner Kantone: hier die mit der hohen Impfquote und den tiefen Fallzahlen. Und dort jene mit den Impf- und Massnahmenskeptikern und den hohen Fallzahlen.

Zwei Monate später sieht das Bild ganz anders aus. Die Schlusslichter von damals sind die Musterschüler von heute: Die Kantone mit der tiefsten Impfquote und eher lockeren Massnahmen weisen die niedrigsten Fallzahlen aus. Die beiden Appenzell, Obwalden, Glarus, Schwyz, St. Gallen, Thurgau - überall ist die Inzidenz pro 100’000 Einwohner deutlich unter 2000.

In Genf hingegen sind es fast doppelt so viele. Auch die übrigen Westschweizer Kantone spielen in einer anderen Liga mit Werten um 3000. Noch im November freuten sie sich über ihre Vorzeigesituation. Damals erklärten wir, warum Corona in der Deutschschweiz viel stärker wütet als in der Romandie und im Tessin.

Omikron hat das alles über den Haufen geworfen.

Was ist da passiert? Wieso traf Delta vor allem die Deutschschweizer Kantone hart, während es Omikron scheinbar wieder auf die lateinische Schweiz abgesehen hat? Oder steht der Deutschschweiz die Welle erst noch bevor? Wir beantworten fünf Fragen zur aktuellen Situation.

Wer hält die Massnahmen besser ein?

Im November erklärten die Experten den Nachteil der Deutschschweiz damit, dass sich die Menschen in der lateinischen Schweiz besser an die Massnahmen hielten. Grund: Sie hätten mehr Respekt vor dem Virus. Falls dem so war, spielt das mit Omikron im Moment keine Rolle mehr. Zumindest gibt es keine Anzeichen dafür, dass die Westschweizer nachlässiger geworden wären oder die Deutschschweizer strenger.

Das zeigt ein Blick auf den Covid-19-Social-Monitor, eine Erhebung der Zürcher Hochschule für Angewandte Wissenschaften (ZHAW) und der Universitäten Zürich und Bern. «Ich sehe in unseren Daten keine sehr grossen Unterschiede zwischen den Landesregionen», sagt Projektleiter Marc Höglinger. Nichts, was die grosse Verschiebung erklären würde. Die Inner- und Ostschweizer Kantone haben auch keine massiven Verschärfungen der Massnahmen eingeführt, verglichen mit dem Tessin und der Westschweiz. Eher im Gegenteil. Sie plädieren weiterhin für weitreichende Lockerungen.

Spielt die Impfquote noch eine Rolle?

Im November machten die Experten die höhere Impfquote und die vermutlich höhere Zahl der Genesenen für den Vorteil der Westschweiz und des Tessins verantwortlich. Aktuell könnte laut Virginie Masserey vom Bundesamt für Gesundheit (BAG) etwas anderes eine Rolle spielen: Kantone, die besonders stark von Delta betroffen waren, profitieren von den relativ frischen Infektionen - diese böten vielleicht einen gewissen Schutz vor Omikron.

Eine frische Erkrankung mit Delta fiele nach dieser Lesart also stärker ins Gewicht als eine kürzliche Booster-Impfung. Das Problem mit dieser Erklärung: Wissenschaftliche Studien zeigen eher das Gegenteil. «Das Virus ist sehr gut darin, bereits Immune zu infizieren», sagt etwa Virologin Isabella Eckerle. Und zwar unabhängig davon, ob die Immunität von einer Infektion mit einer anderen Variante oder von der Impfung stammt. «Das kann darum in meinen Augen keine Erklärung sein.»

Wie nahe sind die Zahlen an der Realität?

Schon im November stellte sich die Frage, ob die Zahlen in den verschiedenen Kantonen überhaupt vergleichbar sind, weil vielleicht nicht überall gleich fleissig getestet wird. Darum lohnt sich ein Blick auf die sogenannte Positivitätsrate, den Anteil positiver Tests am Gesamtvolumen. Je höher der Wert, desto mehr unentdeckte Fälle werden vermutet. Der Schweizer Schnitt liegt aktuell bei 38 Prozent. Es gibt aber grosse Unterschiede: In der Waadt, im Wallis oder in Appenzell Innerrhoden liegt der Wert bei knapp 50 Prozent - dort ist jeder zweite Test positiv.

In der Waadt und im Wallis werden aber mehr als doppelt so viele Tests pro 100’000 Einwohnern durchgeführt. Die Kantone aus der Inner- und der Ostschweiz, die im Moment die tiefsten Fallzahlen aufweisen, testen mit Abstand am wenigsten, im Schnitt sind dennoch 4 von 10 Tests positiv.

Unklar ist, ob man diese Zahlen überhaupt vergleichen kann. Im Kanton Uri zum Beispiel, der mit aussergewöhnlich vielen Tests und extrem tiefer Positivität auffällt, rechnet das BAG die Reihentests aus Schulen und Unternehmen ins Resultat mit ein, was das Ergebnis verzerrt.

Was sagen die Westschweizer Kantone?

In der Romandie hat man den Rückschlag sehr wohl zur Kenntnis genommen, schenkt ihm aber kaum Beachtung. In den zwei Jahren seit Ausbruch der Pandemie hat man öfters beobachtet, dass es zu rasch wechselnden Wellenbewegungen kommt. Nach Gründen für die unterschiedlich hohen Fallzahlen zwischen den Sprachregionen sucht man deshalb kaum mehr. Darüber hinaus reagiert die Romandie empfindlich, wenn Deutschschweizer die frankofone Schweiz wegen hoher Fallzahlen exponieren oder gar kulturelle Gründe anführen.

Ist die Welle einfach noch nicht in der Deutschschweiz angekommen?

«Man hat dann oft das Gefühl, eine Welle ziehe in einer bestimmten Richtung über ein Land», sagt der frühere Basler Kantonsarzt Thomas Steffen. Meist kam diese Welle in den letzten zwei Jahren von Süden her. Eine Ausnahme bildete die Delta-Welle, die Deutschland und Österreich vor der Schweiz traf. «Aus dieser Perspektive sind die Unterschiede vermutlich am ehesten durch ein etwas früheres Auftreten der Omikron-Variante in der Westschweiz und im Tessin hervorgerufen», so Steffen.

Laut dem Neuenburger Gesundheitsdirektor Laurent Kurth hatte die Westschweiz sogar doppelt Pech: «Die Delta-Variante verbreitete sich von Osten nach Westen, während die Omikron-Variante zunächst gehäuft im Westen der Schweiz auftrat. In der Romandie trafen die Wellen gewissermassen aufeinander, und die Infektionsfälle kumulieren sich darum nun.»

Die entscheidende Frage ist jetzt, ob sich die Welle in der Deutschschweiz erst noch aufbaut, während sie sich in der Westschweiz und im Tessin dem Höhepunkt nähert - oder diesen bereits überschritten hat. «In Genf haben wir bereits seit Anfang Januar 100 Prozent Omikron», sagt Virologin Isabella Eckerle. «Soweit ich das überblicke, ist das in anderen Teilen der Schweiz noch nicht der Fall, dort ist man noch in der Übergangsphase zwischen Delta und Omikron.»

 


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