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14

Nov. 2018
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Suizid des Visana-Chefs

BZ Berner Zeitung Stadt + Region Bern, 14.11.18

Krankenkasse - Der Visana-Chef Urs Roth ist am Montagmorgen freiwillig aus dem Leben geschieden. Er war ein Kämpfer für tiefere Gesundheitskosten und ein grosser YB- und SCB-Fan.

TITELSEITE

Suizid des Visana-Chefs

Krankenkasse - Der Tod ihres Chefs ist ein Schock für die Visana-Mitarbeiter.

Im Alter von 58 Jahren hat der Visana-Chef Urs Roth Suizid begangen. Er sei am Montag freiwillig aus dem Leben geschieden, teilte die Krankenkasse gestern ihren Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern mit. Der Fürsprecher Roth führte die Krankenkasse seit dem Jahr 2012. BDP-Nationalrat Lorenz Hess war als Visana-Präsident der Vorgesetzte von Roth: «Mir war in der Zusammenarbeit mit ihm nie aufgefallen, dass es ihm nicht gut gehen würde. Deshalb ist sein Tod für mich ein Riesenschock», sagt er. Roth war ein ruhiger Mensch, doch er scheute sich nicht, Kritik zu üben. So auch an der Konsumhaltung der Versicherten. Oder an der hohen Zahl von Spitälern. Der Hobbygolfer Urs Roth war zudem ein grosser YB- und SCB-Fan. (sny)

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STADT BERN SEITE 5

Visana-Chef Urs Roth begeht Suizid

Krankenkasse - Der Visana-Chef Urs Roth ist am Montagmorgen freiwillig aus dem Leben geschieden. Er war ein Kämpfer für tiefere Gesundheitskosten und ein grosser YB- und SCB-Fan.

Stefan Schnyder

Am Visana-Hauptsitz an der Weltpoststrasse in Bern herrschte gestern eine bedrückte Stimmung. Die Mitarbeiter hatten am Morgen ein E-Mail von der Firmenleitung erhalten: «Wir haben die traurige Pflicht, Ihnen den Tod des Vorsitzenden der Direktion, Urs Roth, mitzuteilen. Er ist gestern Morgen freiwillig aus dem Leben geschieden», heisst es im Schreiben. Der Visana-Chef war 58 Jahre alt. Wie in einem solchen Fall üblich untersucht die Kantonspolizei den Fall.

Bei der Visana hat Roths Stellvertreterin Valeria Trachsel die Leitung des Unternehmens übernommen. Urs Roth hinterlässt seine Frau, die aus Lettland stammt.

«Ein Riesenschock»

Der Berner BDP-Nationalrat Lorenz Hess war als Verwaltungsratspräsident der Visana der Vorgesetzte von Urs Roth. «Mir war in der Zusammenarbeit mit ihm nie aufgefallen, dass es ihm nicht gut gehen würde. Deshalb ist sein Tod für mich ein Riesenschock», sagt er. Auch geschäftlich seien in den vergangenen Wochen keine grösseren Herausforderungen aufgetaucht. «Im Gegenteil: Die Visana befindet sich auf Kurs», betont Hess. Die Krankenkasse zählt 827000 Versicherte und erzielte im 2017 einen Gewinn von knapp 200 Millionen Franken. Hess übernahm im April 2017 das Visana-Präsidium: «Wir haben rasch zueinandergefunden und professionell zusammengearbeitet. Die Chemie stimmte», betont er.

Eine unheimliche Serie

Der Suizid von Roth weckt Erinnerungen an den ehemaligen Swisscom-Chef Carsten Schloter, der sich im Juli 2013 das Leben nahm. Kurz darauf schied auch Pierre Wauthier, der damalige Finanzchef der Zürich-Versicherung, freiwillig aus dem Leben. Und im Mai 2016 beging Martin Senn, der ehemalige Chef der Zürich-Versicherung, Suizid. Die Fälle werfen die Frage auf, ob es einen Zusammenhang zwischen dem Druck und der Einsamkeit an der Spitze eines Unternehmens und der Suizidgefährdung gibt. Eine Frage, die sich wohl nie ganz schlüssig wird beantworten lassen, denn jeder Fall ist anders gelagert.

Sein Ärger über die Kosten

Der Fürsprecher Urs Roth war seit September 2012 Chef der traditionsreichen Berner Krankenkasse, für die er seit 1995 tätig war. Für ihn war die Ernennung eine grosse Genugtuung, denn noch im Jahr 2005 war ihm mit Peter Fischer zunächst ein Externer vor die Nase gesetzt worden. «Urs Roth war kein Blender. Aber er war ein Chef, der direkt und fundiert argumentierte», sagt Visana-Präsident Lorenz Hess.

Roth war ein Kämpfer für tiefere Gesundheitskosten. Seinen Ärger über die Kostentreiber in der Branche verhehlte er nicht: «Es wird schlicht jedes Jahr mehr konsumiert. Die Versicherten erwarten, dass ihnen Spitzenmedizin rund um die Uhr vor der Haustür zur Verfügung steht», sagte er im Frühling gegenüber dieser Zeitung.

Auch die Kantone kriegten ihr Fett ab: «Es gibt immer noch zu viele Spitäler in der Schweiz», sagte er. Und er hatte auch ein Rezept bereit, um die steigenden Gesundheitskosten zu bremsen: «Das effektivste Rezept dagegen wäre, die Leistungen in der Grundversicherung zu beschränken und den Rest in die Zusatzversicherung zu verschieben. Der Leistungskatalog in der Grundversicherung ist viel zu luxuriös», sagte er.

Ein grosser Sportfan

Urs Roth war ein passionierter Golfer und ein grosser YB- und SCB-Fan. Er besuchte regelmässig die Spiele der Clubs. Und es dürfte kein Zufall sein, dass die Krankenkasse Sponsoringpartnerin der Clubs ist.

«Urs Roth und ich haben rasch zueinandergefunden und professionell zusammengearbeitet. Die Chemie stimmte.»
Visana-Präsident Lorenz Hess

Kämpfer für tiefere Kosten: Visana-Chef Urs Roth. Foto: Beat Mathys

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Es gibt Hilfe für Betroffene

Jährlich sterben in der Schweiz über 1000 Menschen durch Suizid. Das müsste nicht sein. Davon ist die Trägerschaft der Dargebotenen Hand überzeugt. Sie bietet Betroffenen rund um die Uhr die Möglichkeit an, unter der Telefonnummer 143 ein Gespräch mit einer Fachperson zu führen. Zudem empfiehlt sie, Betroffene bei einem Verdacht auf Suizidgedanken anzusprechen. Das könne ein erster Schritt zur Suizidvermeidung sein. (sny)


Schlagzeilen

2800 Tarifpositionen neu ausgehandelt

Radio SRF 4 News, 13.11.18

Einigung bei den Ärztelöhnen

Tages-Anzeiger, 14.11.18

Suizid des Visana-Chefs

BZ Berner Zeitung Stadt + Region Bern, 14.11.18

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Medinside, 13.11.18

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